Die vereinigten Staaten haben am Mittwoch, den 11. Juli 2007, unterstrichen, dass die marokkanische Autonomieinitiative in der Sahara, die im letzten April den vereinten Nationen präsentiert worden ist, das Prinzip der Selbstbestimmung respektiert. Die vereinigten Staaten stärken somit Marokko in seiner Wahl und erachten, dass „eine bedeutsame Autonomie der verheißungsvolle und realistische Weg zur Beilegung der Saharafrage ist“ sowie dass „die marokkanische Initiative flexibel ist und die Organisation eines Referendums vorsieht, das das Prinzip der Selbstbestimmung respektiert".
Durch die Stimme ihrer stellvertretenden Botschafterin bei den vereinten Nationen, Frau Jackie Sanders, die vereinigten Saaten „ergreifen erneut Note“ von der marokkanischen Initiative und begrüßen die seriösen und glaubwürdigen Bemühungen des Königreichs, um den Prozess der Beilegung vorwärts schreiten zu lassen. Sie erachten im selben Zusammenhang, dass die vom Marokko vorgeschlagene Autonomie der realistische und verheißungsvolle Weg zur Beilegung der Saharafrage ist.
Einige Wochen zuvor, die vereinigten Staaten, engagiert mehr denn je zugunsten einer Beilegung der Saharafrage, hatten versichert, dass „was an diesem Thema wichtig ist, liegt darin, zu einer Lösung für diese Frage zu gelangen, gemäß einer Methode, die die Selbstbestimmung berücksichtigt und die die beiden Parteien als konform ihrer Interessen betrachten“.
Herr Gordon Gray, amerikanischer stellvertretender Subsstaatssekretär für den Maghreb und für den mittleren Orient, der sich in der Satellitfernsehkette Al Jazeera äußerte, hatte unterstrichen, dass „die Selbstbestimmung nicht mit der Unabhängigkeit gleichbedeutend ist".
Herr Nicholas Burns, amerikanischer Substaatssekretär für politische Angelegenheiten hatte, für seinen Teil, „ die marokkanische Initiative als seriösen und glaubwürdigen Vorschlag qualifiziert, die darauf abzielt, eine reelle Autonomie der Westsahara zu gewähren“. „die vereinigten Staaten nehmen favorabel alle Bemühungen auf, die bezwecken, eine realistische und realisierbare Lösung für diesen andauernden Konflikt zu finden, derart, dass Frieden, Stabilität und wirtschaftlicher Wohnstand für den Maghreb nach sich gebracht werden können“, hatte der amerikanische Verantwortliche hinzugefügt. Er hatte die Hoffnung gehegt, dass die Präsentation der marokkanischen Initiative den vereinten Nationen die Diskussionen fördern und die Gelegenheit für Marokko und für Polisario entstehen werden lässt, direkte Verhandlungen ohne vorherige Bedingungen aufzunehmen, in der Absicht, den Konflikt der Westsahara beizulegen“, fährt das Kommunique fort.
Der persönliche Abgesandte des Generalsekretärs der vereinten Nationen, Herr Peter Van Walsum, hatte selber in seinem Bericht im letzten April dem Sicherheitsrat zugegeben, dass das Referendum nicht automatisch mit der Unabhängigkeit synonym ist.
Die marokkanische Initiative zur Verhandlung des Autonomiestatuts in der Sahara ist in der Tat in den Augen Marokkos die realistische und pragmatische Lösung, die im Stande ist, definitiv den Saharakonflikt aus der anhaltenden Sackgasse, in die er sich seit Dreijahrzehnten hineingestürzt ist, herausbringen zu können.
Diese Initiative, die die Adhäsion und den Halt einer Unzahl der einflussreichen Hauptstädten der Welt genießt, liefert heute eine Alternative für alle Demarchen, die bisher angepriesen wurden und die alle die Sackgasse hervorgerufen und verewigt haben.
Sie präsentiert den immensen Vorteil, mit viel Erfolg von zahlreichen Westdemokratien getestet worden zu sein, wo sie den Beweis ihrer Zuverlässigkeit und ihrer Effizienz im Bereich der autonomen Verwaltung der lokalen Angelegenheiten erbracht hat.
Marokko schlägt vor, den Sudprovinzen eine breite Autonomie im Bereich der Verwaltung der lokalen Angelegenheiten im Rahmen der marokkanischen Souveränität, die die regionalen kulturellen Besonderheiten berücksichtigt, zu gewähren.
Diese Demarche, alleinige seriöse und glaubwürdige Alternative, die verdient, der internationalen Gemeinschaft zur definitiven Beilegung dieses artifiziellen Konflikts vorgeschlagen zu werden, der allen einheitlichen Bemühungen des Maghrebs schadet, fällt in den Rahmen eines tiefen Demokratisierungsprozesses, der seit einigen Jahren im Königreich engagiert wurde.
Sie ist, darüber hinaus, den internationalen Resolutionen über die Referendumspraktik konform, in diesem Sinne, dass die Autonomie im internationalen Recht einer Form der Selbstbestimmung gleichsteht.
Quellen :
http://www.corcas.comhttp://www.sahara-online.nethttp://www.sahara-culture.comhttp://www.sahara-villes.comhttp://www.sahara-developpement.comhttp://www.sahara-social.com